Erfahrung schon seit 1987
Die
Schmerzklinik ist
nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt und auch beihilfefähig.
SCHLEIMBEUTELENTZÜNDUNGEN
chronische
Entzündung von Schleimbeutel
Schleimbeutelentzündungen werden medizinisch als Bursitis bzw. Bursitiden bezeichnet.
Schleimbeutelentzündungen können entweder akut oder chronisch (= länger als sechs Monate anhaltend) verlaufen. Akute Schleimbeutelentzündungen sind häufiger infektiös (= ansteckend), während chronische meist als Begleiterscheinung entzündlicher, rheumatischer Erkrankungen auftreten.
Unter Entzündung versteht man eine vom Bindegewebe und den Blutgefäßen getragene Reaktionen des Organismus auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Entzündungsreiz mit dem Zweck, diesen zu beseitigen oder zu inaktivieren und die reizbedingte Gewebsschädigung zu reparieren.
Die klassischen (akuten) Zeichen einer Entzündung sind:
Rubor (= Rötung), als Folge einer Gefäßerweiterung durch Histamin (= ein basisches biogenes Amin)
Calor (= Wärme), als Folge der örtlichen Stoffwechselsteigerung
Tumor (= Schwellung), ausgelöst durch Austritt eiweißreicher Flüssigkeit aus den veränderten Gefäßwänden
Schmerz als Folge der erhöhten Gewebsspannung und schmerzauslösender Entzündung sprodukte, z.B. Bradykinin
Schleimbeutelentzündungen können theoretisch jeden Schleimbeutel betreffen, bevorzugt aber folgende:
· Bu rsa (= Schleimbeutel) praepatella ris (= Bereich der Kniescheibe)
· Bu rsa infrapa tellaris (= unterhalb des Kniegelenks)
· Bursa subacromialis (= Schul terbereich)
· Bu rsa subdel toidale (= Schul terbereich)
· Bu rsa trochan terica (= Bereich Oberschen kel/Hüftgelen k)
Mögliche Ursachen für Schleimbeutel-Entzündungen sind:
mechanische Reize (Fremdkörper, Druck, Verletzung) und andere physikalische Faktoren (ionisierende Strahlen, UV-Licht, Wärme, Kälte),
chemische Stoffe (Laugen, Säuren, Schwermetalle, bakterielle Toxine, Allergene u. Immunkomplexe) sowie
Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten), auch
krankhafte Stoffwechselprodukte,
entgleiste Enzyme,
bösartige Tumore
Behandlung chronischer (= länger als 6 Monate anhaltender) Schmerz en infolge von Schleimbeutelentzündungen:
Nicht selten verbleiben trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung weiterhin schmerzhafte Schleimbeutelentzündungen, so daß dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt sind. Oft sind diese bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach dem Schmerz und seiner Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten. Ein länger bestehender Schmerz, auch infolge von Schleimbeutel-Entzündungen, erfordert praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die i.d.R. nur in spezialisierte Zentren (Schmerzklinik) angeboten werden können. Bei schmerzhaften Schleimbeutelentzündungen sind dies:
Der
therapeutischen
Lokalanästhesie
(=
Betäubung
bzw. Behandlung mit einem örtlichen betäubungsmittel) fällt in der Behandlung chronischer, entzündlich
bedingter Schmerz
en, und
damit auch bei Schleimbeutelentzündungen, eine herausragende
Rolle zu.
In der akuten (= plötzlich einsetzend, heftig u. von meist kürzerer Dauer)
Phase von Schleimbeutelentzündungen
kommt es zu einer Erweiterung der Blutgefäße. Der
Organismus versucht u.a. auf diese Weise mit dem entzündlichen Geschehen fertig
zu werden, in dem die im Blut vorhandenen Abwehrmechanismen am Entzündungsort
vermehrt einwirken können.
Chronisch e
Schleimbeutelentzündungen
gehen aber mit einer Verengung der versorgenden Blutgefäße einher, es liegt also eine verminderte Durchblutung vor,
die zu einer Herabsetzung des Stoffwechsels führt. Eine Behandlung kann deshalb
nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, wieder gute
Durchblutungsverhältnisse herbeizuführen.
Bei der Behandlung mit
Lokalanästhetika
(= örtliche
Betäubungsmittel) (Infiltration, Nervenblockaden) kommt es für die Wirkzeit
des Medikaments neben der gewünschten Schmerzstillung durch gleichzeitige
Blockade vegetativer (= das unwillkürliche Nervensystem
betreffender) Nervenfasern auch zu einer
Sympathikolyse
(=
Unterbrechung bzw. Aufhebung der Sympathikuswirkung und damit Blutgefäßerweiterung)
und damit zu einer deutlichen Verbesserung der
Durchblutung und unter einer guten Durchblutung heilen Entzündungen
sicher ab, eine uralte medizinische Weisheit. Hinzu kommt, daß Lokalanästhetika (örtliche
Betäubungsmittel) selbst auch entzündungshemmend wirken, dies ist zwischenzeitlich
wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken
Sie hier.
In der Regel reicht eine solche Behandlung aber nicht aus, wenn sie nur in
größeren Zeitabständen durchgeführt wird, sondern es ist eine engmaschige,
gehäufte Abfolge erforderlich, optimal
kontinuierlich
mit eingepflanztem Katheter. Dabei wird
ein dünner
Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen (den
Schmerzbereich versorgenden) Ner ven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen
Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt. In
bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch
den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden.
Unser Körper verfügt über wirkungsvolle Mechanismen, Entzündungen, auch von Schleimbeutel, nachhaltig einzudämmen und zu beseitigen. Bei einer schlechten Durchblutung können diese aber kaum wirksam werden. Die beste Voraussetzung für eine Heilung ist deshalb die Optimierung der Durchblutung, wie sie mit der vorgestellten Methode in idealer Weise erreicht wird.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).
Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Quelle: Web-Seite der Bundesregierung und Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen.
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